Software für die individuelle Aufgabenstellung auswählen

Ich bin oft von Gerichten zum Sachverständigen bestellt worden um die Frage zu klären, ob eine Software-Installation den Anforderungen des Anwender-Unternehmens entsprechen würde. Sehr oft fand sich die Situation, daß die Anforderungen des Kunden nie genau definiert wurden und so war es nicht verwunderlich, daß aufgrund unterschiedlicher Auffassungen bezüglich der gleichen Begriffe zwischen Kunden und Lieferanten Streitigkeiten entstanden.

Beispiel:

Das Anwender-Unternehmen fragt lediglich, ob die angebotene Vertriebssoftware mehrstufig rabattieren kann. Das Software-Haus bejaht die Frage. Später wird das Anwender-Unternehmen reklamieren, dass das Software-Haus trotz Zusage seine Rabattierung nicht abbilden kann. Der Grund liegt darin, daß das Anwender-Unternehmen aufgrund von verschiedenen Preislisten, die in sich kombinierbar sind, rabattiert, außerdem noch einen Rechnungsgesamt-Rabatt ausweisen möchte und am Jahresende einen Bonus an die Kunden verteilt. Die gelieferte Software kann aber nur auf Artikelebene und dann noch bezogen auf den Rechnungsendbetrag rabattieren.

Hätte das Anwender-Unternehmen von Anfang an detailliert seine Anforderungen dokumentiert wäre der Software-Fehlgriff unterblieben oder die Beweisführung vor Gericht wesentlich einfacher.


Mein Angebot:
  1. Erarbeitung der detaillierten Anforderungsspezifikation
  2. Kontrolle des Erfüllungsgrades anhand messbarer und nachweisfähiger Kriterien
  3. Unterstützung bei der Auswahl des am besten geeigneten Software-Lieferanten